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Osterlehrgang in Zehdenick oder Was das Ende der Fastenzeit mit Karate zu tun hat ...

Das Osterwochenende steht vor der Tür, man hat endlich mal eine paar Tage frei und darüber hinaus ist schönes Wetter angekündigt. Was fällt einem da spontan ein? Natürlich ein Karate-Lehrgang! Genau! Also fuhren die ganz hartgesottenen unseres Vereins am 29. März 2002 nach Zehdenick, um gleich beim ersten Training den anwesenden Trainern Shuzo Imai, Sabine Krause und Frank Böhmer ihre Aufwartung zu machen. Mit Kihon und Renzoku Waza wurde der Lehrgang eingeläutet, und es folgte ein Kata-Training, bei dem die Neuerungen der einen oder anderen Kata doch einiges Erstaunen hervorriefen.

Gegen Mittag des 30. März 2002 erschien dann auch der harte Kern unseres Vereins in Zehdenick. Zu diesem Zeitpunkt hatte man zwar leider das Kata- bzw. Kumite-Sichtungstraining verpasst, aber das Wochenende versprach auch so, noch interessant zu werden. Am Nachmittag erläuterte Sabine Krause, worauf bei den Kata´s Kushanku und Bassei besonderes Augenmerk zu richten ist, und Frank Böhmer stellte später seine Auslegung bestimmter Ohyo Kumite-Techniken vor. Und dann war er endlich da: Der Moment, den viele Mitglieder unseres Vereins herbeigesehnt hatten. Nein, trotz Ostern kamen keine Bunnys ;-) Aber es gab das erste (und natürlich nicht das letzte) Bier nach vielen, vielen Wochen. Die uns selbst auferlegte Abstinenz während der Fastenzeit war endlich vorbei ... Prost!

Das Training am Vormittag des Ostersonntags mit Uchi Waza sowie ausgiebigem Kihon trieb den Alkohol dann gleich wieder aus den Poren heraus. Bestandteil des Nachmittagstrainings war u. a. eine spezielle Prüfungsvorbereitung von Sabine Krause sowie diverse, extrem kreative Renzoku Waza von Sensei Imai. Selbiger beendete den Sonntag mit seinem mittlerweile bekannten und geschätztem Flötenspiel.

Eigentlich war der Lehrgang damit beendet. Aber eben nur eigentlich. Der Schreiber dieser Zeilen hatte noch das Vergnügen, unserem Trainer, Mathias Gäbel, als Partner für Kihon Kumite und Ohyo Kumite bei dessen Prüfung zum 3. DAN am Ostermontag zur Verfügung stehen zu dürfen. Aber auch diese war irgendwann - und vor allem erfolgreich - überstanden.

Fazit: Ein sehr guter Lehrgang auf einem tollen Trainingsgelände mit einer Spitzen-Unterkunft. Rein Ernährungstechnisch ist Selbstverpflegung zu empfehlen, aber das hält uns sicher nicht davon ab, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein - egal ob nun gerade Ostern, Weihnachten oder was auch immer ansteht ...

Marco Reimann