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Nippon Potsdam beim "Vierten Nowaweser Blutgrätschen-Cup"

Meister der Herzen Schmerzen - Der 4. Nowaweser Blutgrätschen-Cup

unser "Pokal" für den 3.Platz Eigentlich sollte die Nachberichterstattung zum diesjährigen Blutgrätschen-Cup unter der Überschrift "Pokal oder Spital" stehen. Da jedoch keiner ahnen konnte, dass unsere Mädels dieses Motto derart Ernst nehmen, ist der Titel im Nachhinein etwas unpassend. Aber dazu später mehr ...

Auch in diesem Jahr hatten wir uns vorgenommen, nicht gleich beim Betreten des Spielortes das Bier in Strömen fließen zu lassen. Wir trafen uns daher bereits eine Stunde vor Turnierbeginn in der Sportler-Kneipe "Hiemke", um die notwendigen Aufputschmittel zu uns zu nehmen. Hopfen-gestärkt ging es dann zur Stätte unseres erhofften Triumphes. Es folgten Shake-Hands mit den Gegnern der vergangenen Jahre, Fotos auf dem heiligen Rasen des Karl-Liebknecht-Stadions und - ja, man mag es nicht glauben - erste, zaghafte Aufwärmübungen. Die Auslosung bescherte uns auch in diesem Jahr leider kein Spiel gegen die Killer-Babes, aber genug Zeit bis zu unserem ersten Anstoß. Diese wurde natürlich ausgiebig für Nachschub in Form von Bier und Würsten genutzt. Und dann wurde tatsächlich auch noch Fußball gespielt. Das erste Match war geprägt von unserer Abwehrarbeit sowie Susis und meinem Dickkopf. Auch wenn die Platzwunde und das fließende Blut sicher nicht schön waren (Sorry, Susi) und das Ganze mit Tai Sabaki nicht passiert wäre, über mangelnden Einsatz konnte sich niemand beschweren. Die weiteren Spiele, zwischen denen natürlich kleinere alkoholische Stärkungen notwendig waren, verliefen nicht immer zu unseren Gunsten; der Freude am Spiel tat dies jedoch keinen Abbruch.

Leider fanden die Finalspiele erneut ohne uns statt. Umso überraschender war dann die Verkündung der Erstplatzierten: 3. Platz, Nippon Potsdam. Hm, haben die Veranstalter uns etwa nicht "spielen" gesehen? Hatten die Karate-Hosen für Respekt oder gar Angst gesorgt? Nein! Es gab glücklicherweise auch andere Kriterien: Gutes Aussehen, tolle Frauenquote, wunderschöne Gastgeschenke und unschlagbare Trinkfestigkeit hatten die spielerischen Fähigkeiten anderer Mannschaften verblassen lassen. Endlich war es auch uns vergönnt, einen "Pokal" in die Höhe zu stemmen. Nicht alle von uns waren dazu noch wirklich in der Lage, aber egal. Es folgten Party, Tombola und der Beweis, dass auch Nationalspieler nicht besser Fußball spielen, als wir (schönen Dank an die Nationalmannschaft, die mit Island an diesem Abend natürlich einen übermächtigen Gegner hatte). Fehlt noch das Fazit: Danke an Marcy für die tolle Organisation, Danke allen Beteiligten für den Spaß und last but not least:

"JETZT ERST RECHT, NIPPON! HER MIT DEM GROSSEN POTT!".

Marco "Marcolica" Reimann