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Karatelehrgang in Itzehoe

 

Grauer Himmel, leichter Regen und laut Routenplaner 380 km bis zur Wochenendbeschäftigung. Nach 14 Tagen Gran Canaria-Urlaub holte nicht nur das Wetter auf den Boden der Tatsachen zurück; auch die körperliche Betätigung sollte nun wieder über das Ausdrücken der Sonnencreme hinausgehen. Neben einem Gefühl der Geborgenheit durch die ständige Begleitung der Freunde und Helfer in grün kam auch das Thema Bildung auf dem Weg zum Karatelehrgang in Itzehoe nicht zu kurz: Immerhin lernten wir, dass man an deutschen Raststätten als Gegenleistung für einen WC-Besuch Gutscheine erhält, die für kulinarische Artikel eingelöst werden können - nicht schlecht. Da sage noch einer, dass körperliche Ausscheidungen unnütz sind. Aber genug davon …
Nach der Ankunft in Itzehoe bestand die erste Aufgabe in der Inspektion der örtlichen „Einkaufsmeile“ und einem Test der „landesüblichen“ Speise (sprich: Fisch). Beides fand unser Gefallen aber der Grund des Itzehoe-Besuches war natürlich ein Karate-Lehrgang, der nun auch endlich beginnen sollte. Für den erkrankten Sensei Sugasawa war kurzfristig Sensei Iwasaki eingesprungen, der am ersten Trainings-Tag auf Besonderheiten der Kata Pinan Nidan, Pinan Shodan und Pinan Yodan einging. Aus diesen Kata wählte Sensei Iwasaki diverse Anwendungsmöglichkeiten, die in Form von Partner-Übungen von den ca. 60 anwesenden Karateka trainiert wurden. Die hierbei von Sensei Iwasaki in Englisch vorgetragenen Erläuterungen übersetzte Owe Rossen von der ausrichtenden Kampfsportgemeinschaft Arashi e.V. und diente gleichzeitig als „Objekt“ für alle Vorführungen. Der Samstag klang mit einem gemeinsamen Abendessen aller Lehrgangsteilnehmer aus. Bestandteil des Sonntag-Trainings war neben einer interessanten und an die Grenzen der Koordinations-Fähigkeiten gehenden Renzoku-Waza sowie unterschiedlichen Kata-Kumite-Übungen die Kata Kushanku und deren Anwendungsmöglichkeiten. Auch diese Übungen erläuterte Sensei Iwasaki unterstützt von Owe Rossen für alle Karateka verständlich; und jeder Lehrgangsteilnehmer nahm an diesem Wochenende viele Erklärungen für die Techniken der Kata Pinan Nidan, Pinan Shodan, Pinan Yodan und Kushanku mit.

Abschließend sei an dieser Stelle die Gastfreundschaft der Kampfsportgemeinschaft Arashi e.V. erwähnt, die uns sowohl den Dojo für die Übernachtung, als auch ein ausgezeichnetes Frühstück zur Verfügung stellten. Hiefür im Namen des Karate Klub Nippon Potsdam e.V. vielen Dank und bis zum nächsten Mal in Itzehoe.

Marco „Marcolica“ Reimann