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Vereinschronik

 

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Die Geschichte des Karate Klub Nippon Potsdam e.V. beginnt im Jahre 1984. In den Jahren 1982 und 1983 trainierte eine Kraftsportgruppe als Schulsport-Arbeitsgemeinschaft. Nach zwei Jahren Kraftsporttraining wurde ein neuer Impuls für das schwindende Interesse der Sportler gesucht. In diesem Moment fiel uns ein Buch von Alfred Hasemeier in die Hände. Es beschrieb die Grundlagen eines Karatetrainings. Ein Buch, das aus heutiger Sicht, sicher nicht wirklich gut war, aber es lieferte uns den Impuls, zukünftig ein Karatetraining durchzuführen. Es begann ein langes Jahr in dem wir alle mögliche Formen von Abhärtungsmaßnahmen nach Hasemeier trainierten, die zu keinem Erfolg führten. Nach einem Jahr wurde die Idee zur Aufnahme von Kontakten mit anderen Karatesportlern geboren. Leider fanden wir zur damaligen Zeit keine gleichgesinnten im eigenen Land. Karate wurde zu dieser Zeit in der DDR als feindliche Sache von den offiziellen Stellen bekämpft. Es hatten sich einige Gruppen, die Karate trainierten, gebildet aber das Misstrauen untereinander war groß. Wir suchten daher eine Unterstützung in West-Berlin.

 

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Es wurde ein Brief verfasst und über einen "persönlichen Kurier" (Besuchsreglung für Rentner) nach West-Berlin gebracht.
Dort fiel der Brief dann Herrn Andreas Sparmann in die Hände. Dieser suchte in seinem Dojo Sportler, die auch für ungewöhnliche Karatepionierarbeit bereit waren. Er fand tatsächlich zwei interessierte Sportler, Peter Wirbeleit und Detlef Guggenberger. Diese trainierten schon lange Zeit beim Karate Klub Nippon Berlin und waren anscheinend für jede noch so merkwürdige Idee offen. Es gab einen Antwortbrief, in dem von einem Lernen aus Büchern abgeraten wurde, gleichzeitig aber die Unterstützung der Trainingsarbeit durch Besuche angeboten wurde. Die eigentliche, wenn auch inoffizielle, Gründung des Karate Klub Nippon Potsdam fand schon am 16.08.1985 statt.