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Nippon Potsdam beim "Zweiten Nowaweser Blutgrätschen-Cup"

Mit Karate hatte es nur wenig zu tun, was an diesem schönen Sonntag im Potsdamer "Karl-Liebknecht-Stadion" ("Karli") passieren sollte. Ein besonders exzellentes und ausgesuchtes Team unseres Vereins nahm am "Zweiten Nowaweser Blutgrätschen-Cup", einem Turnier der Superlative teil. Entscheidendes Kriterium für den Sieg war hierbei nicht nur der sportliche Erfolg, der sich mittels Anzahl der geschossenen Tore quantifizieren ließ, sondern auch die höchste Frauenquote, die Eigentorzahl, das beste Aussehen, Gastgeschenk ..., also alles in allem die von uns besonders geschätzte Spielkultur. (Wurden wir korrekt bewertet?)
Insgesamt 10 Teams sollten in zwei Gruppen gegen 14 Uhr mit dem Spiel beginnen. Eine Verzögerung des Anpfiffs, bis zum endgültigen Zusammenfinden der Mannschaften, wurde von uns gern in Kauf genommen, da für Bier und andere Getränke sowie kulinarische Genüsse in umfassendem Maße gesorgt war. So konnten wir schon rechtzeitig mit einem kleinen Frühschoppen beginnen, um dann gestärkt nach Auslosung der Gruppen zum ersten Spiel aufzulaufen.

Zugegebenermaßen nahmen wir unseren ersten Gegner, im Taumel der gerade erst aufgegeben Gemütlichkeit, nicht so ernst wie er es verdient hätte. Den ersten Sieg, zumindest wenn man die Torbilanz betrachtet, konnten wir leider nicht für uns verbuchen. Allerdings sollte sich zeigen, dass wir in Sachen Spielkultur und Fairness den uns selbst gesetzten strengen Maßstäben mehr als gerecht geworden sind. In einer Besprechung vor dem Spiel wurde festgelegt: keine Tsuki, Geri, Ashi Barai! Da wir die von uns geliebten, lange trainierten und fest in unser Bewegungsmuster eingebrannten Techniken nicht anwenden durften, fiel die Torbilanz auch in den nachfolgenden Spielen nicht ganz so gut aus. Wir schossen wohl viele Tore, öfter aber an Latte und Pfosten, gewannen vielleicht sogar das eine oder andere Spiel.
Entscheidend war der Spaß, den dieser Tag für uns brachte, und dass unser sonst nur an Siege gewöhnte Team nur mit dem Fünften Platz in das abendliche Kulturprogramm starten konnte, war schließlich gar nicht mehr wichtig. Die angetretenen Teams hatten wohl zum Großteil den Sinn der Veranstaltung verstanden. Der Gesamtsieg ging letztlich an die Frauenschaft, die sich in allen von der Organisation geforderten Kriterien hervorhob.
Unser Dank geht an Marcy, der sich diesen jährlichen Spaß einfallen ließ und die Fäden der Organisation wieder straff in seinen Händen hielt.

Auf ein Weiteres im kommenden Jahr!!!